Disclaimer:

Der nachfolgende Text stellt lediglich eine unverbindliche Orientierungshilfe für die Gestaltung der zusätzlichen Allgemeinen Geschäftsbedingungen dar, die der Händler mit seinen Endkunden für die Nutzung von Wirecard-Zahlarten zu vereinbaren hat.

Bitte beachten Sie, dass Wirecard keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit dieses Textes übernimmt.

1. Geltungsbereich und allgemeine Nutzungsbedingungen

Die nachfolgenden zusätzlichen Geschäftsbedingungen gelten zwischen Ihnen und [Händler] (nachfolgend „Händler“) für alle mit dem Händler geschlossenen Verträge, bei denen eine Wirecard-Zahlart genutzt wird. Die zusätzlichen Geschäftsbedingungen haben im Konfliktfall Vorrang vor anderslautenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Händlers.

Zwischen Ihnen und der Wirecard Bank AG (nachfolgend "Wirecard") kommt kein Vertrag zustande, soweit nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Nutzung von Wirecard-Zahlarten ist nur für Kunden möglich, die Verbraucher gem. § 13 BGB sind und das 18.Lebensjahr vollendet haben.

Der Händler behält sich vor, Ihre Bonität zu prüfen. Die näheren Einzelheiten entnehmen Sie bitte den Wirecard- Datenschutzhinweisen Sollte aufgrund nicht ausreichender Bonität oder aufgrund des Erreichens der Händler- Umsatzgrenze oder der händlerübergreifenden Käufer-Umsatzgrenze die Nutzung der von Ihnen gewählten Wirecard-Zahlart nicht möglich sein, behält sich der Händler vor, Ihnen eine alternative Abrechnungsmöglichkeit anzubieten.

Der Händler ist berechtigt, Forderungen einschließlich aller damit verbundenen Nebenrechte, die unter Nutzung einer Wirecard-Zahlart entstehen, an Dritte abzutreten.

Die bei Nutzung einer Wirecard-Zahlart entstandenen Forderungen werden im Rahmen eines laufenden Factoringvertrags an die Wirecard abgetreten. Zahlungen können bei Nutzung einer Wirecard-Zahlart mit schuldbefreiender Wirkung ausschließlich an Wirecard geleistet werden.

Das Eigentum an der Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung vorbehalten.

2. Wirecard-Zahlarten

Für Ihren Kauf im Internet kann Ihnen der Händler mit Unterstützung von Wirecard die unten aufgeführten Wirecard-Abrechnungsmöglichkeit(en) zur Auswahl bereitstellen:

2.1 Wirecard-Rechnung

Mit der Wirecard-Rechnung wählen Sie einen Kauf auf Rechnung. Sie erhalten eine Rechnung, die innerhalb eines vom Händler bestimmten Zeitraums und ohne Abzug zur Zahlung fällig ist.

Wenn Sie Ihre Rechnung nicht spätestens bei deren Fälligkeit bezahlen, geraten Sie auch ohne gesonderte Mahnung in Verzug, es sei denn, die Zahlung unterbleibt infolge eines Umstandes, den Sie nicht zu vertreten haben.

Befinden Sie sich in Verzug, ist Wirecard berechtigt, für jede Mahnung eine angemessene Mahngebühr sowie Verzugszinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank zu berechnen.

2.2 Wirecard-Lastschrift

Mit der Wirecard-Lastschrift wählen Sie einen Kauf per SEPA-Lastschrift. Sie erhalten eine Rechnung, die innerhalb eines vom Händler bestimmten Zeitraums und ohne Abzug zur Zahlung fällig ist.

Durch das an Wirecard erteilte SEPA-Lastschriftmandat ermächtigen Sie Wirecard, die durch den Kauf per Wirecard-Lastschrift zu entrichtenden Zahlungen von Ihrem im Bestellprozess angegebenen Girokonto bei dem dort angegebenem Kreditinstitut (nachfolgend „Girokonto“) durch SEPA-Lastschrift einzuziehen.

Wirecard wird Ihnen den Einzug per E-Mail bis spätestens einen Kalendertag vor Fälligkeit der SEPA-Lastschrift ankündigen (nachfolgend „Vorabankündigung“). Der Einzug erfolgt frühestens zum angegebenen Datum der Vorabankündigung. Ein späterer, zeitnaher Einzug kann erfolgen.

Wenn zwischen der Erstellung der Rechnung, der Vorabankündigung und dem Fälligkeitsdatum eine Verringerung des Kaufpreisbetrags erfolgt (z.B. durch Gutschriften), so kann der abgebuchte Betrag von dem in der Rechnung/Vorabankündigung genannten Betrag abweichen.

Sie haben dafür Sorge zu tragen, dass zum Zeitpunkt der Fälligkeit Ihr Girokonto über eine ausreichende Deckung verfügt. Ihr Kreditinstitut ist nicht verpflichtet die Lastschrift einzulösen, falls eine ausreichende Deckung des Girokontos nicht gegeben ist.

Sollte es mangels erforderlicher Deckung des Girokontos, wegen eines unberechtigten Widerspruchs des Kontoinhabers oder aufgrund des Erlöschens des Girokontos zu einer Rücklastschrift kommen, geraten Sie auch ohne gesonderte Mahnung in Verzug, es sei denn, die Rücklastschrift resultiert aus einem Umstand, den Sie nicht zu vertreten haben.

Die im Falle einer Rücklastschrift von Ihrem Kreditinstitut an Wirecard berechneten Gebühren werden inkl. einer angemessenen Bearbeitungsgebühr an Sie weitergereicht und sind von Ihnen zu begleichen.

Befinden Sie sich in Verzug, ist Wirecard berechtigt, für jede Mahnung eine angemessene Mahngebühr sowie Verzugszinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank zu berechnen.

Aufgrund der hohen Kosten, welche mit einer Rücklastschrift verbunden sind, bitten wir Sie im Falle eines Rücktritts vom Kaufvertrag, einer Retoure oder einer Reklamation, der SEPA-Lastschrift nicht zu widersprechen. In diesen Fällen erfolgt die Abstimmung mit dem Händler, die Rückabwicklung der Zahlung durch Rücküberweisung des entsprechenden Betrags oder durch eine Gutschrift.